Freitag, 10. Juni 2011

Was für mich...

...für mich ganz allein.
Heute bin ich meinem Monatsmotto sehr gerecht geworden, zwei neue Schnitte ausprobiert und das erste Mal konkret für mich genäht, vor allem das erste Shirt. ;-)

In der Theorie wollte ich Montag Mittag jeweils ein Outfit für meine Kinder und mich fertig haben. In der Praxis wird das wohl nichts mehr werden, aber die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt. Und auch wenn ich mich die letzte Zeit abends voller Ideen und Pläne ins Bett begebe, bin ich morgens wie gerädert, als hätte ich tagelang nicht geschlafen, da hilft auch der Espresso intravenös nicht mehr... ;-)

Aber heut früh hab ich mich zusammen gerissen, entstanden ist eine erste Probe-Valeska, wollte keinen Streichelstoff anschneiden, ohne zu wissen, wie der Rock sitzt. Ich habe mich für XL ohne Nahtzugabe entschieden, weil ich Angst hatte, L könnte ein Milimeterchen fehlen, um über meine Hüfte zu passen (öffentliche Selbstgeißelung hilft vielleicht bei der Abnehm-Motivation).

Aber nun ist er recht weit, trotzdem würde ich behaupten, dass der Schnitt mir steht, der Streichelstoff kann angeschnitten werden. Trotzdem trau ich mich an L nicht direkt dran... Fotos vom lebenden Objekt sind aufgrund mangelnder helfender Hände etwas schwierig zu bekommen, ich hab mein Bestes getan...
Natürlich brauch ich ein Shirt dazu und Fanö wollt ich längst ausgetestet haben, da die Kinderversion hier so beliebt ist. Ich kam noch nicht dazu, das Shirt zu säumen oder einzufassen, kommt morgen. Mit dem Sitz bin ich auch zufrieden, aber irgendwie ist es nicht 100% optimal dort, wo die beiden Vorderteile aneinandergenäht sind, aber nur kurz neben der Seitennaht, überlege, ob ich da einfach was rausnehme.

Nur wie lang soll das Shirt werden? Hab L kopiert mit der XL-Länge. Und über einer Hose hätt ich das Shirt gern auch genau so lang- aber über einem Rock? Da müsste es etwas kürzer sein, nicht bis über die Eingrifftaschen des Rockes hinaus, schwierig. Kürzen oder so lassen- was würdet ihr sagen? Und nein, Fotos hab ich an mir keine, alle vom Blitz überbelichtet...



"Mama, ist das für mich?" fragt mich die Kleine beim Nähen. "Nein, für mich, für die Mama..." Kurzes Schweigen. "Nein Mama, so ist das boof..." Ich liebe diese kleinen sprachlichen Unfertigkeiten, hört sich niedlich an. Wenn nicht die gerunzelte Stirn, der stampfende Fuß und der energische Tonfall wäre. Da wird sofort gefragt, wo denn der 2. Schlafanzug bleibt und überhaupt: Mamas nähen nicht für sich, nein, nein. ;-) Sowas macht man ja auch nicht.

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